Handreichungen für Teamer*innen im Konfirmandenunterricht in der Kirchengemeinde Frohnau

Handreichungen für Teamer*innen im Konfirmandenunterricht in der Kirchengemeinde Frohnau
Wir freuen uns, dass Du den Konfirmandenunterricht in der Kirchengemeinde Frohnau in dennächsten zwei Jahren als Teamer*in begleiten willst und möchten Dich ganz herzlich begrüßen.Damit wir zusammen mit dem Konfirmand*innen eine gute (Unterrichts-)Zeit erleben können,haben wir Dir in aller Kürze die Aufgaben und Verhaltensweisen, die wir uns für den Unterricht unddie Fahrten wünschen, zusammengestellt und eine Handreichung erarbeitet.
Im Zentrum steht der/die Konfirmand*in und die Konfirmandengruppe mit ihrem Erleben, ihren Fragen und Bedürfnissen. Von besonderer Bedeutung im Unterricht sind die Gesprächsanregungen zu Glaubensfragen, das Lernen von grundlegenden Wissensbeständen, die Mithilfe beiGemeindeaktivitäten und gemeinsame Ausflüge. Diese Auseinandersetzungen sollen dem/derKonfirmand*innen eine eigenständige Entscheidung für die Konfirmation ermöglichen. D.h.Orientiert an unserem Wirken im Unterricht soll die Konfirmandin/der Konfirmand sichentscheiden können, ob er ein Leben im Vertrauen auf Jesus Christus wagen möchte.

Zeitaufwand der Teamer*inorientiert sich am Unterricht für die Konfirmand*innen in der
Kirchengemeinde Frohnau, der nach den Sommerferien (August/September) beginnt und mit derKonfirmation vor den Sommerferien (Juni/Juli) endet und insgesamt ca. 10 Monate dauert. Nebendem 90 minütigen Unterricht, der wöchentlich je nach Gruppe am Mo., Di. und Do. stattfindet, wirdeine KU-Fahrt in den Herbstferien und ggf. eine Abschlussfahrt kurz vor den Konfirmationendurchgeführt. Für eine tragfähige Beziehung zwischen Teamer*innen und Konfirmand*innen isteine kontinuierliche und eine alle Phasen des Unterrichtsjahres umfassende Begleitung notwendig undvon Dir einzuplanen.
Die Strukturdes Unterrichts berücksichtigt Inhalte, Gruppenspiele und gemeinsames Singen. Alle drei Elemente sind von großer Bedeutung für das Gelingen des Unterrichtes. Durch die Didaktikund Methodenvielfalt soll sich in diesem Zusammenwirken eine Lern- und Unterrichtskultur undGruppendynamik entwickeln, die das gemeinsame Lernen (und Leben auf den Fahrten) unterstützt.
Es wird von Dir erwartet, dass Du fröhlich singst, Freude am Spielen hast und dass Du Dir dasumfangreiche und notwendige Know-how für das thematische Unterrichtsgeschehen im Vorfeldverantwortungsvoll einstudierst.
Unsere Zusammenarbeit im Unterricht basiert auf folgenden Regeln:
Um sich auf das Thema vorzubereiten und um die Materialien und den Raum vorzubereiten, treffenwir uns spätestens10 Minuten vor dem KU (i.d.R. 16.50 Uhr).
Damit die Konfirmand*innen die vollständige Aufmerksamkeit von Euch Teamer*innen erhalten können, ist es unbedingt notwendig in den folgenden ca. zwei Stunden auf
Handys und Smartphones zu verzichten. Sie sind abzuschalten und wegzulegen.
Für die gewünschten Gespräche und Übungen sind entsprechende kommunikative Sitzordnungenvorzubereiten d.h. der Unterricht findet i.d.R.in einem Stuhlkreis statt, in dem sich ebenfalls dieTeamer*innen verteilen.
Im Anschluss an den KU benötigt ihr noch Zeit für das Aufräumen und die Nachbesprechung (i.d.R. 19.00 Uhr).
Wenn Du an einem Unterrichtstag einmal keine Zeit hast und verhindert oder krank bist,
dann sagebitte rechtzeitig Deine Teilnahme ab, möglichst im Vorfeld und nicht am Tag des Unterrichtes.
Unsere Zusammenarbeit auf den Fahrten basiert auf folgenden Regeln:
Zur Aufrechterhaltung unserer Arbeitsfähigkeit, um der drohenden Übermüdung entgegenzuwirkenund um die Trennung der Teamer*innengruppe in über 16 Jahre und unter 16 Jahre zu vermeiden,verzichten wir auf den KU-Fahrten auf Alkohol..
Damit Machtverhältnisse nicht ausgenutzt werden, um die körperlichen Unversehrtheit der
Konfirmand*innen zu gewährleisten und um Eskalationen zu vermeiden, spielen wir den
Konfirmand*innen keine Streiche
.
Um den Überblick und die Aufsicht über die Konfirmand*innen, Verabredungen, Veranstaltungenzu behalten, besitzt die Verantwortung für dieeigene KU-Gruppen absoluten Vorrang und wird die Einzelaufsicht über die personalisierte Zimmerzuständigkeit organisiert.
Jede Fahrt hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Dynamik, daher sind
Besuche von ehemaligen Teamer*innen nicht hilfreich und daher unerwünscht.
Das mitgebrachte KU-Materialist teuer und bedarf des ressourcenschonenden Umgangs. Die Inanspruchnahme geschieht erst nach Rücksprache mit den verantwortlichen Leitern.
Um dem Verdacht sexueller Übergriffigkeit gar nicht erst entstehen zulassen und um ihm bewusstentgegenzutreten, ist der Aufenthalt von Konfirmand*innen in Zimmern von Teamer*innen verboten.

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